Schutzzonen unter Wasser
Nicht alle Anlagen, die zu Offshore Gas- oder Ölindustrien gehören, deuten ihr Vorhandensein an der Wasseroberfläche an. Für diese Unterwasseranlagen, die eine Schutzzone erfordern, kann eine Rechtsverordnung (S.I.) geschaffen werden, um Schutz für andere bzw. vor anderen Wasserverkehrsteilnehmern zu ermöglichen.
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Unterwasseranlagen stellen einen wesentlichen Teil der Offshore Öl- und Gasinfrastruktur auf dem britischen Kontinentalschelf dar. Diese Anlagen gibt es in einer Vielzahl von Formen und Größen, darunter auch Pipelineventile, T-Stücke, Produktionsverteiler, Gerüste, aktive und ruhende Schächte, etc. Um diesen Anlagen Schutz für / vor Fischereiaktivitäten bieten zu können, müssen Unterwasseranlagen eine 500m Schutzzone haben, die vom Zentrum ihrer Position gemessen wird. |
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| Unterwasseranlage: Verteiler mit Schutzanlage |
Eine Unterwasseranlage bekommt nur dann eine Schutzzone, wenn von
anderen / für andere Wasserteilnehmer ein Risiko besteht. In der
Nähe der Unterwasseranlagen mit entsprechenden Schutzzonen kann
eine normale Durchfahrt durch diesen Bereich akzeptiert werden,
aber es gilt als nicht zulässig, innerhalb dieser 500 Meter
Schutzzone Fischereiaktivitäten auszuführen.
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So wird ein Unterwassergehäuse in einer Karte der Seebehörde angezeigt. Bilder (78) geben die angezeigte Wassertiefe über der Einrichtung an. |
Die schematische Darstellung unten ist von einer vorhandenen
Anlage. Die Unterwasser-Schutzzone dient dazu, alle Teile der
Ausrüstung, die auch in der Zeichnung zu sehen sind, zu schützen.
Es gibt zahlreiche ungeschützte Unterwasseranlagen, die ohne
entsprechende Schutzmaßnahmen zu ernsthaften Schäden in der
Fischerei führen können.
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| Schematische Darstellung des Ausmaßes der Unterwassereinrichtung |
Alle Unterwasserschutzzonen haben einen 500 Meter Radius, der vom
zentralen Punkt ausgeht. Hiermit kann ein einzelnes Objekt markiert
sein, aber oftmals können auch mehrere Geräteteile innerhalb einer
Schutzzone liegen. Daher ist es wichtig, diese Zonen nicht bei
laufendem Fischereibetrieb zu befahren.
Das untere Bild zeigt eine Schutzzone mit einem Radius von 500 Metern als äußeren Kreis. Die Unterwasserausrüstung innerhalb dieser Zone erstreckt sich auf fast 200 Meter vom Zentrum dieses Bereiches.
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Typisches Beispiel für Anlagen innerhalb einer Unterwasserschutzzone |
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